Umweltwirtschaft NRW
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
4. Juli 2016 in Köln

Wirtschaftsforum Umweltfreundliche Mobilität

Das „Wirtschaftsforum Umweltfreundliche Mobilität“ versammelte am 4. Juli 2016 rund 40 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, um die Ergebnisse des Umweltwirtschaftsberichtes NRW vorzustellen und Chancen und Perspektiven einer umweltfreundlichen Mobilität für Unternehmen in NRW zu diskutieren. Das Landesumweltministerium hatte in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW, der Modellregion Elektromobilität Rhein-Ruhr und dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg nach Köln eingeladen.

Dem Wirtschaftsforum vorausgegangen war die Veröffentlichung des ersten Umweltwirtschaftsberichts für Nordrhein-Westfalen im Sommer 2015. Danach ist NRW bundesweit der größte Anbieter von umweltwirtschaftlichen Produkten und Dienstleistungen, worunter – neben sieben weiteren Teilmärkten – auch der Teilmarkt „Umweltfreundliche Mobilität“ gefasst wird. Diesen Vorsprung auszubauen und das Land zum führenden Standort umwelt- und klimaorientierter Wirtschaft und Forschung zu entwickeln, ist das Ziel der Umweltwirtschaftsstrategie, die das nordrhein-westfälische Umweltministerium Mitte vergangenen Jahres auf den Weg gebracht hat.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Konferenztisch
MKULNV

Teil I: Begrüßung und Keynote Vorträge

Zu Beginn begrüßten der Moderator Marcus Voelker (Umweltministerium NRW) und Dr. Norbert Reinkober (Geschäftsführer VRS Verkehrsverbund Rhein-Sieg) die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Herr Voelker erläuterte die großen Herausforderungen für Städte und Kommunen, Klimaschutzziele zu erreichen und die Feinstaubbelastung zu reduzieren und betonte die Chancen für Kommunen, Unternehmen und die Umwelt, die der Teilmarkt „Umweltfreundliche Mobilität“ bereithalte, der mit über 70.000 Beschäftigten der zweitgrößte Teilmarkt der Umweltwirtschaft in NRW ist. Besonders hervorzuheben sei zudem die Exportstärke des Teilmarktes und die Patentanmeldungen im Ballungszentrum Ruhr.

Herr Dr. Reinkober unternahm einen Blick in die Mobilität der Zukunft. Er sprach sich für die Bedeutsamkeit der Zusammenarbeit von Ballungsräumen und Umland aus. Es müsse beispielsweise mehr Entwicklung im Bereich der kompatiblen „Abokarten“ geben, um Verkehrsmittel weiter zu bündeln, z.B. Nahverkehr und Fahrrad.

Oliver Lühr (Principal Prognos AG) präsentierte die branchenspezifischen Ergebnisse des Umweltwirtschaftsberichts NRW und zeigte Stärken, Schwächen und Potenziale der Umweltfreundlichen Mobilität auf. Der Teilmarkt untergliedert sich in die Marktsegmente Umweltfreundliche Logistik- und Mobilitätsdienstleistungen, Umweltfreundliche Mobilitäts- und Antriebstechnologien sowie Intelligente Verkehrsmanagementsysteme und Infrastruktur. 76 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten im Bereich der Umweltfreundlichen Logistik- und Mobilitätsdienstleistungen. Der größte Umsatz wird im Marktsegment Umweltfreundliche Mobilitäts- und Antriebstechnologien erwirtschaftet. Der Teilmarkt ist sehr exportstark. Schienenfahrzeuge sind sogar das Top-Exportprodukt der gesamten Umweltwirtschaft in NRW.

Anschließend verwies Theo Jansen (Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW) in seinem Vortrag darauf, dass es in Hinblick auf die Mobilitätslösungen der Zukunft wichtig sei, von einem sektoralen Denken wegzukommen. Man müsse hin zu einem ganzheitlichen Ansatz und der Einbindung aller Akteure aus unterschiedlichen Branchen. Für Kommunen und Unternehmen beinhalte ein modernes Mobilitätsmanagement, das neben Aspekten der Mitarbeitermobilität (Carsharing, Radwege, sichere Schulwege etc.) auch der Aspekt der Nachhaltigkeit im Flottenmanagement und bei Dienstreisen zu berücksichtigen sei. Das Engagement von Kommunen und Unternehmen zahle sich u.a. positiv bei der Mitarbeitergewinnung und -bindung, den Fuhrparkkosten und nicht zuletzt der Einhaltung der Klimaziele aus. In diesem Zusammenhang warb er für eine Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW für Kommunen, um so noch effektiver die vorhandenen Kräfte bündeln zu können.

Herr Holger Ben Zid (Verkehrsbetrieb Solingen) und Herr Daniel Bogatz (Neue Effizienz) berichteten anschließend von einem Projektbeispiel: Der BOB – Der Batterie-Oberleitungs-Bus als Teil der „Smart City“ Solingen stellt ein sektorenübergreifendes Projekt dar, das die Vision eines emissionsfreien ÖPNV modellhaft am Beispiel der Stadt Solingen verfolgt. Durch eine Kombination von Einsatz elektromobiler Fahrzeuge, Nutzung des Oberleitungsnetzes für Speicherung und intelligenter Nutzung von Energie, Integration von EE Anlagen, und intermodaler Mobilitätskonzepte wird modellhaft vorgeführt, wie eine umweltfreundliche Mobilität ganzheitlich und regional umgesetzt werden kann.

Im Anschluss informierte Frank Thiemler (MKULNV NRW) zu landespolitischen Zielen und Angeboten und stellte beispielhafte Projektbeispiele vor. Er verwies auf den ressortübergreifend abgestimmten Masterplan Elektromobilität NRW 2014, der die wesentlichen Handlungsfelder in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Systeminnovation, Kommunikation und Rahmenbedingungen benennt und mit konkreten Aktivitäten der Landesregierung hinterlegt. Die Netzwerke der EnergieAgentur.NRW „Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW“, und „Netzwerk Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft“ sowie der Projektleitstelle Modellregion Elektromobilität Rhein-Ruhr unterstützen Unternehmen bei Projektinitiierung und in Form von Vernetzungsaktivitäten.

Um den Teilnehmenden eine gesonderte Auseinandersetzung mit ihrem jeweiligen Fachgebiet zu ermöglichen, fanden im Anschluss an die Vorträge Workshops zu den Handlungsfeldern „Marktnahe Anreize“ und „Internationale Märkte und Vernetzung“ statt. Die Interessenten benannten Chancen und Herausforderungen der Branche und erarbeiteten anschließend Handlungsansätze, die in den Masterplan Umweltwirtschaft miteinfließen. Die jeweiligen Ergebnisse wurden auf Metaplanwänden visualisiert und abschließend im Plenum präsentiert.

Blick in den Konferenzraum
MKULNV
Referent vor einer Metaplanwand
MKULNV

Teil II: Erarbeitung von Handlungsansätzen in Workshops

Workshop 1: Marktnahe Anreize – Förderung und Finanzierung

Dr. Frank Köster moderierte den Workshop zu den Themen Förderung und Finanzierung. Der erste Impuls kam vom Leiter der LeitmarktAgentur.NRW, Herr Dr. Bernd Steingrobe. Die Landesregierung hat die LeitmarktAgentur.NRW mit der Durchführung der Leitmarktwettbewerbe und der Klimaschutzwettbewerbe im Rahmen des Operationellen Programms 2014-2020 für den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung beauftragt. Die LeitmarktAgentur.NRW steht Antragstellern mit fördertechnischer Beratung rund um Projektförderung zur Seite. Herr Dr. Steingrobe zeigte aktuelle Förderwettbewerbe des Landes auf und ermutigte die Teilnehmenden, sich frühzeitig mit Konsortienbildung und fördertechnischen Rahmenbedingungen zu befassen. Ein persönliches Beratungsgespräch bei der LeitmarktAgentur.NRW vor Antragserstellung sei sehr zu empfehlen.

Den zweiten Impuls brachte Thierry Willmes von AUKTORA GmbH ein. Unter der Dachmarke RuhrValley hat sich im Ruhrgebiet ein Verbund an Technologiefirmen zum Thema Elektromobilität zusammengeschlossen. Seinen Ursprung hat der Zusammenschluss in einem Solarauto-Projekt der Hochschule Bochum und Projekten aus den Wettbewerben Elektromobilität.NRW (u.a. BO-Mobil). Über Forschungs- und Technologieausgründungen haben sich Start-ups entwickelt, die unter der Marke RuhrValley ihr jeweiliges Knowhow bündeln. Den speziellen Umsetzungsanforderungen von Auftraggebern kann der Verbund durch unterschiedliche Zusammensetzungen der Teams über Unternehmensgrenzen hinweg gerecht werden. Ziel von RuhrValley ist es, die Unternehmens- und Hochschulkooperationen auf die Standorte Dortmund und Recklinghausen auszuweiten.

Aspekte der Förderung

In der gemeinsamen Diskussion standen verschiedene Fragen rund um die Fördermöglichkeiten im Vordergrund. Deutlich wurde, dass die Fördermittelbeantragung in der Vergangenheit oft als sehr aufwendig und bürokratisch empfunden wurde. Die EFRE-Förderung bevorteile daher meist größere Unternehmen mit Erfahrung im Fördergeschäft und entsprechenden Ressourcen. Außerdem sei die Förderlandschaft für Unternehmen unübersichtlich. Es bedürfe einer besseren und vollständigen Übersicht über sämtliche Förderprogramme oder eines zentralen Lotsen, der als Ansprechpartner zu allen Fragen rund um das Thema Förderung informieren könne. Dr. Steingrobe betonte, dass die Anzahl unterschiedlicher Förderprogramme durch Land, Bund und die EU zu umfangreich sei, um diese in der Gesamtheit für Interessierte aufzubereiten und aktuell zu halten. Zu den bereits bestehenden Informationsangeboten hinsichtlich Förderprogramme gehören:

  • Auf der Internetseite der Leitmarktagentur (www.leitmarktagentur.nrw) und dem Twitterkanal
    (@Leitmarkt_nrw) werden die Landesförderwettbewerbe im Rahmen des EFRE vorgestellt
  • Speziell zum Thema Elektromobilität in Nordrhein-Westfalen finden Interessierte auf den Seiten der Landesregierung unter www.elektromobilitaet.nrw.de eine Übersicht zu Fördermöglichkeiten sowie Informationen zum Masterplan Elektromobilität NRW.
  • Darüber hinaus gibt es verschiedene andere Informationsangebote auf Landes- und Bundesebene zu Förderprogrammen (NRW.BANK, ZENIT GmbH, Lotsenstelle des Bundes).


Dr. Steingrobe gab außerdem Auskunft über Rahmenbedingungen für Projektförderung im Rahmen der Landesförderwettbewerbe. Er hob die Bedeutung gut aufgestellter Konsortien für erfolgreiche Projekte hervor. Es gibt eine Reihe von Institutionen im Land, die potentielle Antragsteller bei der Projektinitiierung und Partnersuche unterstützten, u.a. über die Netzwerke der EnergieAgentur.NRW. Wichtig sei vor allem der Innovationsgehalt von eingereichten Projektideen. Die Projekte müssten eindeutig dem Bereich Forschung und Entwicklung zuzuordnen sein. In diesem Zusammenhang wiesen Teilnehmende darauf hin, dass es Unterstützungs-/Förderbedarf gerade auch bei der Markteinführung eines Produktes gäbe. Allerdings schlösse die Beihilferegelung der EU diese Art der Förderung über den EFRE aus. Marktnahe bzw. Demonstrationsprojekte hätten hingegen bei Förderprogrammen des Bundes eine bessere Chance auf Förderbewilligung.

Auch über den Zeitraum des Förderfensters wurde kontrovers diskutiert. Einerseits wurde ein längeres Zeitfenster zur Einreichung von Projektanträgen gefordert, da die Antragstellung mit großem Aufwand verbunden sei. Andererseits würden längere Zeitfenster zur Projekteinreichung den Zeitpunkt bis zur Bewilligung und Projektstart verzögern, was wiederum auch von vielen Unternehmen als innovationshemmend empfunden wird.

Workshop 2: Internationale Märkte, Vernetzung und Konsortialbildung

Nach der Anmoderation durch Herrn Dr. Frank Koch (EnergieAgentur.NRW) gab zunächst Georg Grothues (Projektleitstelle Modellregion Rhein-Ruhr) einen kurzen Impulsvortrag über den Mehrwert von Vernetzung regionaler Akteure am Beispiel der Modellregion Elektromobilität Rhein-Ruhr. Zwei Ansätze sind hierbei verfolgt worden: Zum einen wurde die Vernetzung aller relevanten Akteure vorangetrieben: innerhalb der Verbundprojekte, der einzelnen Modellregionen und in den bundesweiten Arbeitsgruppen. Zum anderen wurden Kernaktivitäten in geeigneten Regionen eruiert, aus denen dann im weiteren Verlauf größere und flächendeckende Strukturen entwickelt werden.

Herr Grothues bekräftigte ebenfalls die Notwendigkeit des ganzheitlichen Ansatzes, der innerhalb der Modellregion Rhein-Ruhr und den einzelnen Projekten verfolgt wird: Vernetzungen von innovativen Technologien, Vernetzungen über Sektoren hinweg, Vernetzungen von Wirtschaftszweigen, Vernetzungen von Unternehmen und Kommunen und die Vernetzung von Verkehrssystemen.

Dr. Frank Koch gab einen Einblick in die Arbeit des EU-Clusters zur Beschaffung von Brennstoffzellenbussen und verwies mit diesem Beispiel auf die Bedeutsamkeit von Netzwerken im internationalen Kontext. Ausgangpunkt war die Herausforderung, dass Brennstoffzellenbusse im Vergleich zu herkömmlichen Diesel-Bussen zurzeit einen deutlich höheren Anschaffungspreis haben. Die Reduktion des Kaufpreises kann stark durch die Anzahl der bestellten Busse verändert werden. Durch die Bündelung der Bestellungen über das gegründete Cluster sind die Anbieter nun in der Lage ein Angebot vorzulegen, bei dem sich die Kosten eines einzelnen Busses um die Hälfte reduzieren. Dies stelle für die Verkehrsbetriebe eine hohe Attraktivität dar. Bisher gibt es jedoch in Europa lediglich drei Anbieter von Brennstoffzellenbussen; darunter kein deutscher Anbieter.

Anschließend wurden folgende Fragen diskutiert:

  • Gibt es Hindernisse beim Zugang zu ausländischen Märkten für exportierende Unternehmen
    aus NRW? Was kann die Landespolitik tun, um diesen ggf. zu verbessern?
  • Wie kann der Zugang zu Know-How aus dem Ausland durch die Landesregierung ermöglicht werden?
  • Welche Herausforderungen bestehen bei der Initiierung und Durchführung von Projekten?
  • Gibt es über bestehende Angebote hinausgehenden Vernetzungsbedarf?

 

Ordnungspolitische Ansätze zur Steigerung der Nachfrage

Es wurde die Frage diskutiert, warum von deutscher Seite keine Elektro- oder Brennstoffzellenbusse bzw. Nutzfahrzeuge angeboten werden. Es wurde aufgezeigt, dass es hierzulande zahlreiche Komponentenhersteller gibt, die ihre Erzeugnisse an ausländische Autohersteller liefern. Darüber hinaus müsse man darüber nachdenken, ob rechtliche Vorgaben sinnvoll seien, um den Druck zur Weiterentwicklung von klimaschonenden Mobilitätstechnologien zu erhöhen. Herr Dr. Koch sprach hier das Beispiel der Stadt Hamburg an, in der ab dem Jahr 2030 keine Dieselbusse mehr angeschafft werden dürfen und damit das lokale Verkehrsunternehmen zwingt, über alternative Antriebskonzepte nachzudenken.

Für die Entwicklung von Marktchancen sind die einschlägigen ordnungspolitischen Rahmenbedingungen von essentieller Bedeutung. Neben den direkt für den Verkehrssektor geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen sind im Sinne eines sektorübergreifenden Ansatzes auch angrenzende Sektoren in den Blick zu nehmen. Innovative und intelligente Mobilitätslösungen ergeben sich häufig aus  sektorenübergreifenden Ansätzen, beispielsweise an der Schnittstelle Energie und Verkehr (Speicherung von erneuerbaren Energien in Fahrzeugbatterien und Nutzung für Mobilitätszwecke oder als Wasserstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge.

Regionale Ansätze zur Stärkung lokaler Märkte

Herausforderungen in der Region durch lokale Wertschöpfung meistern (z.B. können durch die im Ballungsraum Rhein-Ruhr bestehenden Verkehrsthemen Lösungen erarbeitet werden, die beispielgebend für die großen Megacities der Welt sein können, z. B. Pendlerthematik Rhein-Ruhr) Auch wurde eine Projektidee vorgestellt, bei der sich in Städten ein Netzwerk bilden solle, in dem alle Anbieter (ÖPNV, Radverleih, Carsharing etc.) versammelt sind und Verleihstationen und Bezahlsystem aufeinander abstimmen  (one-face-to the-customer).

Projektfinanzierung

Über das im ersten Teil der Veranstaltung vorgestellte Beispiel des BOB – Der Batterie-Oberleitungs-Bus der Stadt Solingen kam die Diskussion auf, dass die Förderprogrammatik des Landes NRW zu sehr leitmarktgebunden sei. So stelle es ein Problem dar, eine sektorenübergreifende Projektidee einzureichen (z.B. Kombination aus Mobilitäts- und Energiesektor), da dann die eindeutige Zuordnung zu einem Leitmarkt nicht gegeben sei. Es bestand der Wunsch, die Rahmenbedingungen der Förderwettbewerbe entsprechend zu öffnen und insbesondere die Kopplung Energie/Verkehr zu ermöglichen. Angesprochen wurde ebenfalls die Problematik des zu leistenden Eigenanteils im Falle einer Projektförderung, der von den unter Finanzaufsicht stehenden Kommunen in der Regel nicht zu stemmen sei.

Abschlussdiskussion

In der abschließenden Diskussion wurden die Ergebnisse der beiden Workshops vorgestellt und im Plenum insbesondere zu den Fragen Lotsenstelle für Fördermöglichkeiten, Stärkung internationaler Konsortien und sektorenübergreifende Projektförderung (Energie und Verkehr) diskutiert.

Frau Dr. Beate Ludwig (NRW.BANK) warb für die Teilnahme von Kommunen an der europäische Woche der Mobilität zum Schwerpunktthema „Intelligente und nachhaltige Mobilität – eine Investition in Europa“ im September 2016. Kommunen hätten hier die Möglichkeit, sich mit ihren Projekten zu präsentieren und sich um Fördermittel zu bewerben. Zudem sprach sie das Zentrum für Innovation und Technik in Nordrhein-Westfalen (ZENIT) an, das vor allem kleine und mittlere technologieorientierte Unternehmen sowie Hochschulen bei deren Innovations- und Internationalisierungsaktivitäten unterstützt und potenzielle Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammenbringt. Die Stärkung internationaler Konsortien sei eine der Hauptaufgaben dieser Stelle. Auch bei der NRW.BANK können Unternehmen sich zu Fördermöglichkeiten beraten lassen.

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