Ausgezeichnete Umweltwirtschaft

Bühne frei für umweltorientiertes unternehmerisches Engagement

Düsseldorf, 06.03.2026 • Der Wettbewerb Umweltwirtschaftspreis.NRW geht 2026 in die vierte Runde: Unter dem Motto „Gut für die Wirtschaft, besser für die Umwelt“ würdigen das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und die NRW.BANK Vorreiterunternehmen der Umweltwirtschaft, die  die Innovationskraft und umweltorientiertes Engagement mit wirtschaftlichen Erfolg verbinden.

Ihr Unternehmen bietet innovative Lösungen für den Klima- und Umweltschutz und verbindet ökologischen Nutzen mit wirtschaftlichem Erfolg? Dann bewerben Sie sich vom 18. März bis zum 30. Juni 2026 für den Umweltwirtschaftspreis.NRW! 

Die zehn nominierten Unternehmen profitieren von

  • der öffentlichen Darstellung ihrer Best-Practice-Beispiele
  • dem Nominierten-Signet „Nominiert für den UWP.NRW 2026“ zur Darstellung ihrer Vorreiterrolle für Nordrhein-Westfalen
  • Berichterstattungen in regionalen und lokalen Medien
  • kostenlosen Film- und Bildaufnahmen 
  • einem Ausstellerplatz auf dem 10. SUMMIT Umweltwirtschaft.NRW
  • Top-Vernetzungen mit Entscheidern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik

Die drei Gewinnerinnen oder Gewinner erwarten darüber hinaus Preisgelder von insgesamt 60.000 Euro! 

Der Wettbewerb ist eine Maßnahme im Rahmen der Umweltwirtschaftsstrategie Nordrhein-Westfalens. Er gibt erfolgreichem unternehmerischen Engagement eine öffentliche Bühne. Die Preisverleihung findet am Nachmittag des 10. SUMMMIT Umweltwirtschaft.NRW im NRW-Umweltministerium in Düsseldorf statt.

Details zum UWP.NRW 2026

Wettbewerbsjahr 2024

Der 1. Platz ging im Wettbewerbsjahr 2024 an die Claytec GmbH & Co. KG aus Viersen, einen Pionier in der Herstellung und Verarbeitung von Lehmbaustoffen, einer nachhaltigen Alternative für den Hoch- und Tiefbau. Mit dem 2. Platz wurde die Voltfang GmbH aus Aachen für ihr innovatives Batteriespeichersystem aus Second-Life-Batterien ausgezeichnet. Den 3. Platz gewann die HDB Recycling GmbH aus Hünxe für ihre Nassaufbereitungsanlage „R-Gestein Niederrhein“, die eine Aufbereitung mineralischer Abfälle zu hochwertigen Sekundärrohstoffen ermöglicht.

Video der Preisverleihung

1. Platz 2024: Claytec GmbH & Co. KG, Viersen

Den 1. ersten Platz der Wettbewerbsrunde 20242 sicherte sich die Claytec GmbH & Co. KG aus Viersen. Der Lehmbau-Pionier produziert seit 40 Jahren Baustoffe wie Mörtel und Trockenbauplatten aus Lehm, einem nachhaltigen, wiederverwertbaren und in Deutschland in großen Mengen verfügbaren Rohstoff. Für die Produktion der Trockenbauplatten wurde in NRW erstmals eine Pilotanlage zur solaren Trocknung realisiert.

2. Platz 2024: Voltfang GmbH, Aachen

Über den 2. Platz freute sich die Voltfang GmbH aus Aachen. Das innovative Unternehmen hat ein Batteriespeichersystem aus Second-Life-Batterien entwickelt, das kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie der Industrie hilft, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und Kosten zu sparen.

3. Platz 2024: HDB Recycling GmbH, Hünxe

Den 3. Platz des Umweltwirtschaftspreis.NRW 2024 erreichte die HDB Recycling GmbH aus Hünxe. Wohin mit gemischten mineralischen Abfällen? Die HDB Recycling GmbH aus Hünxe hat dafür eine innovative Lösung gefunden. Mit der Nassaufbereitungsanlage R-Gestein Niederrhein bereitet sie mineralische Abfälle zu hochwertigen Sekundärbaustoffen für den Hoch- und Tiefbau auf.

Weitere Informationen zu den ausgezeichneten Unternehmen finden Sie hier: www.umweltwirtschaftspreis.nrw

Wettbewerbsjahr 2022

Im Jahr 2022 erreichte die goFLUX Mobility GmbH aus Köln mit ihrer Mitfahr-App den 1. Platz. Der Algorithmus der innovativen App legt geeignete Haltepunkte fest und ermöglicht es Pendlerinnen und Pendlern, regionale Fahrgemeinschaften anzubieten und zu buchen.  Platz 2 sicherte sich die retraced GmbH aus Düsseldorf mit ihrer digitalen Lösung für das Nachhaltigkeitsmanagement in der Textil- und Modeindustrie. Mit dem 3. Platz wurde die Cornelsen Umwelttechnologie GmbH aus Essen für ihre innovative Technologie ausgezeichnet, mit der gesundheitsgefährdende per- und polyfluorierte Chemikalien (PFAS) aus verunreinigten Gewässern entfernt werden können.

Wettbewerbsjahr 2020

Im Jahr 2020 gewann das Biotechnologie-Startup NUMAFERM GmbH aus Düsseldorf mit seinem besonders ressourceneffizienten Verfahren zur Herstellung von Peptiden den Wettbewerb. Auf Platz zwei landete die 2G Energy AG aus Heek im Kreis Borken für die Entwicklung von mit Wasserstoff betriebenen KWK-Anlagen und Blockheizkraftwerken. Den dritten Platz sicherte sich die REGUPOL BSW GmbH aus Bad Berleburg für ihre Innovationen im Bereich der Kreislaufführung von Bodenbelägen und -produkten.

Hintergrund

Der Umweltwirtschaftspreis.NRW ist eine Maßnahme der Umweltwirtschaftsstrategie der NRW-Landesregierung. Er wurde initiiert und wird durchgeführt durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und die NRW.BANK. Der Wettbewerb ergänzt die Angebote des Landes Nordrhein-Westfalen zur Förderung der Umweltwirtschaft wie den KUER Gründungswettbewerb, der sich ganz speziell an Start-ups aus der Umweltwirtschaft richtet und Zukunftsideen fördert.

Zum Umweltwirtschaftspreis.NRW

Wettbewerbsarchiv

Weitere Informationen zur vergangenen Wettbewerbsrunde finden Sie in der Mediathek des Umweltwirtschaftspreis.NRW.

NRW-Umweltminister Oliver Krischer Foto: Mark Hermenau

„Die Umweltwirtschaft ist ein zentraler Treiber für die Modernisierung unseres Landes. Sie öffnet Zukunftswege und stärkt den Standort Nordrhein-Westfalen. Genau das brauchen wir jetzt für unser Bundesland: Innovative Unternehmen mit Technologien und Ideen, die Nordrhein-Westfalen als Industriestandort zukunftsfest machen und zugleich Ressourcen schonen. Die Unternehmerinnen und Unternehmer der Umweltwirtschaft beweisen jeden Tag, dass wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung zusammengehen. Sie entwickeln Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit – pragmatisch, innovativ und mit großer Wirkung. Mit dem Umweltwirtschaftspreis.NRW würdigen wir dieses Engagement und diese Innovationskraft, die Nordrhein-Westfalen dringend braucht.“

Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr
des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Dr. Peter Stemper NRW.BANK Foto: Christian Lord Otto

„Transformation passiert nicht von allein – sie wird von Unternehmerinnen und Unternehmern gestaltet, die Chancen erkennen und entschlossen handeln. Innovationen für Klimaschutz, Ressourceneffizienz und eine resiliente Wirtschaft entstehen dort, wo ökologische Verantwortung und unternehmerischer Erfolg zusammen gedacht werden. Genau solche Unternehmen zeichnen wir mit dem Umweltwirtschaftspreis.NRW aus. Wer heute Lösungen für Klimaschutz, Ressourceneffizienz oder nachhaltige Wertschöpfung entwickelt und damit am Markt überzeugt, treibt nicht nur Innovation voran, sondern stärkt auch die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Wir in der NRW.BANK begleiten diese Unternehmen – mit passender Förderung und indem wir sie auf die Bühne des Umweltwirtschaftspreises bringen. Zeigen Sie den Menschen im Land, wie Ihr Unternehmen wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung verbindet und so Zukunft gestaltet.“

Dr. Peter Stemper, Vorstand der NRW.Bank