Auszeichnung für die Green Economy

Impuls für zukunftsorientierte Konzepte

„Gut für die Umwelt, besser für die Wirtschaft“ ist das Motto des Umweltwirtschaftspreis.NRW, der 2020 erstmals vergeben wurde. Der Preis würdigt das Engagement und den Mut von Unternehmen der Umweltwirtschaft, die im Sinne der Gesellschaft und zukünftiger Generationen agieren und sich erfolgreich am Markt platzieren.

 

Der Umweltwirtschaftspreis.NRW zeichnet nachhaltige und innovative Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen aus der Green Economy aus, deren Produkte oder Dienstleistungen Klima- und Umweltschutz sowie Ressourceneffizienz mit wirtschaftlichem Erfolg verbinden. Bei der Vergabe des Preises werden alle Facetten unternehmerischen Handelns berücksichtigt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der ökologischen Wirkung, dem Innovationscharakter, dem Nutzen für die Gesellschaft und dem wirtschaftlichen Erfolg. Der Preis versteht sich damit als Signal an alle Marktteilnehmer, in ihren Bemühungen für zukunftsorientierte Konzepte und Lösungen nicht nachzulassen.

Die nächste Wettbewerbsrunde wird voraussichtlich 2022 ausgeschrieben.

 

„Die Umweltwirtschaft ist eine der wichtigsten und zukunftsorientiertesten Branchen. Doch damit sich umweltschützende und ressourceneffiziente Produkte oder Dienstleistungen am Markt ausbreiten können, bedarf es öffentlicher Aufmerksamkeit und einer Bühne zur Vorstellung von Innovationen. Bewerben Sie sich beim Umweltwirtschaftspreis.NRW, wenn Ihr Unternehmen zeigt, wie ressourcen- und klimaschonendes Wirtschaften in Zukunft aussehen kann!“

Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
des Landes Nordrhein-Westfalen

Wettbewerbsjahr 2020

Unternehmen der Green Economy mit Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen und maximalem Jahresumsatz von 500 Millionen Euro konnten sich 2020 erstmalig um den Umweltwirtschaftspreis.NRW bewerben. Sie mussten sich dafür einem der Teilmärkte der Umweltwirtschaft zuordnen lassen und ihr Produkt bzw. ihre Dienstleistung bereits erfolgreich am Markt eingeführt haben. Der Preis war mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Eine hochkarätige Jury hatte zwischen den zehn Nominierten entschieden.

Die Gewinner: Das Biotechnologie-Start-up NUMAFERM GmbH überzeugt mit seinem besonders ressourceneffizienten Verfahren zur Herstellung von Peptiden und gewann den ersten Platz. Auf Platz zwei landete die 2G Energy AG aus Heek im Kreis Borken für die Entwicklung von mit Wasserstoff betriebenen KWK-Anlagen und Blockheizkraftwerken. Den dritten Platz sicherte sich die REGUPOL BSW GmbH aus Bad Berleburg für ihre Innovationen im Bereich der Kreislaufführung von Bodenbelägen und -produkten. 

Drei bekannte Akteure aus der Umweltwirtschaft NRW warben als „Gesichter des Umweltwirtschaftspreis“ für den neuen Wettbewerb. Den Umweltwirtschaftspreis.NRW haben das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen und die NRW.BANK gemeinsam ins Leben gerufen. Er ergänzt die Angebote des Landes wie den KUER Gründungswettbewerb, der sich an Pioniere aus der Umweltwirtschaft richtet und Zukunftsideen fördert.

Zum Umweltwirtschaftspreis.NRW

 

„Die Umweltwirtschaft ist in Nordrhein-Westfalen ein wichtiger Innovationstreiber, wenn nicht sogar das Zugpferd für die Lösung der großen Herausforderungen unserer Zeit: Energiewende, Klimaschutz und der schonende Umgang mit Ressourcen. Dieser wichtigen Branche mehr Sichtbarkeit zu geben und sie damit zu fördern, war wichtiger Treiber für uns, gemeinsam mit dem Umweltministerium NRW einen neuen Umweltwirtschaftspreis ins Leben zu rufen. Denn als Förderbank für Nordrhein-Westfalen liegen uns die Themen Nachhaltigkeit und Mittelstandsförderung gleichermaßen am Herzen.“

Eckhard Forst, Vorsitzender des Vorstands der NRW.Bank