Schwerpunkte

  • Durchführung von Thementischen zu landwirtschaftlichen Innovationen
  • Kooperation mit Innovationsträgern an der Schnittstelle zu angrenzenden Teilmärkten

Beschreibung

Die ökologische Transformation der Wirtschaft stellt auch die Gründungsszene vor neue Herausforderungen. Nachhaltige Geschäftsmodelle, ressourcenschonende Produktionsweisen und innovative Lösungen für Energie-, Ernährungs- und Kreislaufwirtschaft gewinnen zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig liegt die Gründungsintensität im Münsterland weiterhin unter dem Landesdurchschnitt, sodass zusätzliche Impulse erforderlich sind, um die wirtschaftliche Erneuerungsfähigkeit der Region langfristig zu stärken.

Vor diesem Hintergrund haben sich die regionalen Wirtschaftsförderungen, Hochschulen und Transfereinrichtungen im Projekt „Grünes Gründen Münsterland“ zusammengeschlossen. Ziel ist es, Gründerinnen und Gründer sowie Gründungsinteressierte für nachhaltiges Unternehmertum zu sensibilisieren und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Gründungspraxis gezielt auszubauen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kompetenzfelder Nachhaltige Energie, Kreislaufwirtschaft und Nachhaltige Ernährung, in denen die Hochschulen des Münsterlandes über besondere Forschungs- und Innovationskompetenzen verfügen.

Gemeinsam im regionalen Verbund entwickelt das Projekt neue Formate zur Förderung nachhaltiger Gründungsvorhaben. Workshops, Green Community Breakfasts, Entrepreneurship-Schools, Expertengespräche, Gründer-Forscher Tandems und weitere Formate ermöglichen den direkten Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Gründerinnen und Gründern. Dabei werden aktuelle Forschungsergebnisse praxisnah vermittelt und konkrete Lösungsansätze für nachhaltige Geschäftsmodelle entwickelt.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf klassischen Gründungen im Handwerk, Handel und produzierenden Gewerbe. Gerade diese Unternehmen spielen eine wichtige Rolle bei der ökologischen Transformation, verfügen jedoch häufig nicht über die Ressourcen, um eigenständig Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten voranzutreiben. Durch gezielte Vernetzungsangebote werden deshalb Kooperationen zwischen jungen Unternehmen und Forschungseinrichtungen angestoßen und begleitet.

Darüber hinaus stärkt das Projekt die Sichtbarkeit nachhaltiger Gründungen im Münsterland. Best-Practice-Beispiele, Netzwerkveranstaltungen und Green-Impact-Days zeigen erfolgreiche Ansätze aus der Region auf und motivieren weitere Gründungsinteressierte, nachhaltige Geschäftsideen zu entwickeln und umzusetzen. Ergänzend schaffen Green-Impact-Start-up-Walks und Pitching-Formate niedrigschwellige Zugänge zu bestehenden Netzwerken und Unterstützungsstrukturen.

Mit dem Projekt „Grünes Gründen Münsterland“ entsteht eine regionale Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gründungsgeschehen. Ziel ist es, die Innovationskraft der Region zu stärken, nachhaltige Geschäftsmodelle zu fördern und die ökologische Transformation durch neue Gründungen aktiv voranzutreiben. Die entwickelten Formate und Instrumente sollen langfristig in die regionalen Unterstützungsstrukturen integriert und damit dauerhaft für die Gründungsszene nutzbar gemacht werden.

Akteure

  • Münsterland e.V.
  • WFG für den Kreis Borken mbH
  • Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH
  • Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH
  • gfw Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf mbH
  • FH Münster
  • Technologieförderung Münster GmbH
  • Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen
  • Handwerkskammer Münster

Kontakt

Münsterland e.V. 

Frank Sibbing, 
Projektleitung Grünes Gründen Münsterland
Regionale Innovations- und Gründungsförderung
Airportallee 1, 48268 Greven
+ 49 2571 949346
www.muensterland.com 

Zuständige Ressorts der Landesregierung

  • Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Handlungsfelder / Themen

InnovationsförderungMarktentwicklung und InternationalisierungVernetzung, Kommunikation und Standortentwicklung

Teilmärkte

Umweltfreundliche Energiewandlung, -transport und -speicherung Energieeffizienz und Energieeinsparung Materialien, Materialeffizienz und Ressourcenwirtschaft Umweltfreundliche Mobilität Wasserwirtschaft Minderungs- und Schutztechnologien Nachhaltige Holz- und Forstwirtschaft Umweltfreundliche Landwirtschaft

Weitere Maßnahmen zu diesem Thema