Umweltwirtschaftsnews

„Zwischen Wirtschaft und Umwelt gehört kein oder!“ – Rückblick auf den SUMMIT Umweltwirtschaft NRW 2025

21.11.2025 · „Wertschöpfung im Wandel: Die Umweltwirtschaft als Impulsgeberin für Zukunftsmärkte“ – unter diesem Motto traf sich Nordrhein-Westfalens starke Querschnittsbranche am 20. November 2025 zum jährlichen SUMMIT Umweltwirtschaft. Im Mittelpunkt standen die Transformation der Wertschöpfungsketten, Innovationen und der direkte Dialog zwischen Politik und Wirtschaft.

Ein Blick von oben auf das Plenum und die Bühne im großen Atrium
Susanne Kurz
Ein junger Mann präsentiert Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Umweltwirtschaft
Minister Oliver Krischer und Ministerin Mona Neubaur betreten den Veranstaltungsraum
Minister Oliver Krischer und Ministerin Mona Neubaur an einem Stehtisch im Talk
Minister Oliver Krischer und Ministerin Mona Neubaur an einem Stehtisch im Talk
Minister Oliver Krischer und Ministerin Mona Neubaur an einem Stehtisch im Talk
Ein Mann sitzt an einem Tisch auf dem verschiedene technische Geräte stehen, um sein Projekt smart plastify vorzustellen
Eine Gruppe von drei Personen rund um den Ausstellungsstand von Circular Insights
Suche und Biete in der Umweltwirtschaft: Eine Frau steht an einer Pinnwand mit diversen Nachrichten
Eine Gruppe von Personen betrachtet das Modellhaus von conwerk
Voll besetzte Reihen: Das Publikum applaudiert
Applaudierendes Publikum
Bei der Ausstellung: Eine Gruppe von Frauen betrachtet etwas auf einem Laptop
Smarcel: Die mobile Paketstation steht vor dem Umweltministerium
Minister Krischer mit weiteren Personen betrachtet den Ausgabeschacht der mobilen Paketstation
Minister Krischer erhält Einblick in den Innenraum der mobilen Pakatstation
Ein Mann und eine Frau auf der Bühne des SUMMIT Umweltwirtschaft

Rund 300 Besucherinnen und Besucher trafen sich Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, zu dem das Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW (KNUW) eingeladen hatte.

Der Umweltwirtschaftsgipfel fand bereits zum 9. Mal statt und bildet die zentrale Netzwerkveranstaltung für Akteurinnen und Akteure der Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Mittlerweile hat die Netzwerkveranstaltung einen festen Platz im Kalender der Umweltwirtschaft:  Die Hälfte der Teilnehmenden waren in diesem Jahr Unternehmerinnen und Unternehmer.  

Der 9. Umweltwirtschafsgipfel begann mit guten Nachrichten aus dem aktuellen GreenTech-Atlas 2025. Demzufolge wuchs die GreenTech-Branche in Deutschland etwa 1,5-mal so stark wie die Gesamtwirtschaft. Und auch international zeigt sie sich mit einem jährlichen Wachstum von 6,1 Prozent als stabiler Faktor. Zudem arbeiten in Deutschland rund 3,4 Millionen Menschen im Klima- und Ressourcenschutz – jeder sechste davon in Nordrhein-Westfalen. 
 

SUMMIT Umweltwirtschaft 2025: Die Hightlights im Video

„Der Wirtschaftsstandort NRW profitiert überdurchschnittlich von der GreenTech-Branche. Made in NRW steht für Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit. Hier kommen Unternehmergeist, Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg zusammen,“ betonte NRW-Umweltminister Oliver Krischer im Eröffnungstalk mit Landeswirtschaftsministerin Mona Neubaur, die ihrerseits unterstrich: „Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg gehören in Nordrhein-Westfalen untrennbar zusammen. Innovative GreenTech-Unternehmen schaffen hier mit grünen Ideen viele neue Jobs, fördern das Wachstum und schützen unsere Umwelt. Als Landesregierung sorgen wir für die richtigen Rahmenbedingungen, damit NRW sich zum führenden Standort für nachhaltige Technologien entwickelt. So geben wir unserer Industrie den nötigen  Rückenwind auf dem Weg in eine wettbewerbsfähige und klimaneutrale Zukunft.“

Die Veranstaltung  bot viel Raum für Diskussionen über Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz, strategische Rohstoffe und nachhaltige Wertschöpfung – Themen, die zunehmend über Erfolg oder Misserfolg von Geschäftsmodellen entscheiden. Praxisnahe Formate wie Innovation-Pitches, eine Ausstellung vielversprechender grüner Gründungen und innovativer Green-Economy-Projekte sowie eine Kooperationsbörse boten zahlreiche Impulse. Im Fokus stand auch die Frage, wie Unternehmen bestehende Industrien – etwa Maschinen- und Fahrzeugbau, Chemie oder Metall – mit neuen, grünen Technologien verbinden können. Dabei wurde klar: Die Umweltwirtschaft ist längst integraler Bestandteil moderner Wertschöpfungsketten.

Ein Highlight war das neue Format  „Unternehmen direkt: Umweltwirtschaft im Dialog mit dem NRW-Umweltminister“ Dabei sprachen Teilnehmende aus dem Mittelstand mit Minister Krischer über konkrete Hemmnisse, die in ihren Unternehmen einer Transformation von Wertschöpfungsketten entgegenstehen, etwa bei Mehrweglösungen im Gartenbau, biobasierten Alternativen für ein herkömmliches fossiles Produkt im Straßenbau oder dem Upcycling von Nebenprodukten der Stahlproduktion.

In einem Fachimpuls widmete sich Prof. Dr. Martin Faulstich vom Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW der Enabler-Funktion der Umweltwirtschaft, die sich heute bereits in vielen Wertschöpfungsketten bewährt. Insgesamt vier Unternehmen – zwei KMUs und zwei Start-ups – stellten ihre Aktivitäten bei der Transformation der Wertschöpfungsketten im Baustoff- und Kunststoffbereich vor. Den Abschluss bildete ein Gespräch mit Monika Lichtinghagen-Wirths, der Geschäftsführerin des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes.

Der 9. SUMMIT Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen zeigte deutlich, dass die Branche im Land die Chancen der nachhaltigen Transformation und die Angebote der Landesregierung im Rahmen der Umweltwirtschaftsstrategie NRW aktiv nutzt.. Die Umweltwirtschaft schafft ökologische und ökonomische Mehrwerte – und hat damit einen festen Platz in den Wertschöpfungsketten der Zukunft. 

Ein besonderes Exponat in der Ausstellung war das Paketmobil Smarcel, das vor dem Eingang des NRW-Umweltministeriums von den Geschäftsführern von Innovativ Robot Delivery den Gästen vorgestellt wurde.  Sat1 stellt das Projekt in einem Beitrag zum SUMMIT vor. 

Einen ausführlichen Nachbericht zum SUMMIT – einschließlich Mitzeichnung und Highlightvideo – hat das beim Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW (KNUW) veröffentlicht. 

Am 18. November 2026 wird der nächste SUMMIT Umweltwirtschaft NRW stattfinden. 


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Nachhaltiges Wirtschaften, umweltfreundliche Produkte und Produktionsweisen – klingt interessant? Im Newsletter Umweltwirtschaft NRW berichtet das NRW Umwelt- und Verkehrsministerium regelmäßig über aktuelle Veranstaltungen, Nachrichten und Fördermöglichkeiten rund um das umweltfreundliche Wirtschaften in Nordrhein-Westfalen.

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