Umweltwirtschaftsnews

Start des Strukturwandelprojektes „Zukunftsstoff: Made in Düren“

20.05.2026 · Mit dem Projekt „Zukunftsstoff – Made in Düren“ unterstützt die WIN.DN GmbH Unternehmen aus der Region dabei, aus konkreten industriellen Herausforderungen gemeinsam mit Start-ups innovative Zukunfts- und Transformationsprojekte zu entwickeln. Ein aktueller Use-Case bringt nun das Unternehmen GKD – Gebr, Kufferath AG und die re.solution GmbH zusammen: Gemeinsam arbeiten sie an einer neuartigen chemischen Recyclinglösung für Kunststoff- und Mischgewebeabfälle.

Minister Krischer und ein weiterer Mann halten einen übergroßen Förderscheck über 1.395.518,64 Euro in die Höhe
WIN.DN
Minister Krischer und mehrere Personen stehen rund um ein Kunststoffobjekt
Minister Krischer im Gespräch mit einem Mann und einer Frau
Nahaufnahme eines Kunststoffgewebes, eine Hand streicht darüber
Minister Krischer mit weiteren Personen in einer Produktionshalle
Minister Krischer und weitere Personen in Warnwesten stehen in einer Fabrikhalle

Ziel des Projektes ist es, insbesondere Polyester aus komplexen Materialverbünden zurückzugewinnen und wieder in den Stoffkreislauf einzubringen. Nach erfolgreichen Labortests soll das Verfahren nun schrittweise skaliert werden. Perspektivisch soll so eine wirtschaftlich tragfähige Alternative zur thermischen Verwertung entstehen und die zirkuläre Wertschöpfung in der Region gestärkt werden.

Die GKD – Gebr. Kufferath AG zählt zu den weltweit führenden Anbietern technischer Gewebe und Filterlösungen. Das international tätige Familienunternehmen mit Hauptsitz in Düren bringt seine langjährige Erfahrung in nachhaltigen Produktionsprozessen und industrieller Forschung in das Projekt ein.

Das Projekt „Zukunftsstoff – Made in Düren“ wird im Rahmen des STARK-Programms (Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen) vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gefördert und steht beispielhaft für den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Im Rahmen des Vor-Ort-Termins wurde nun der Förderbescheid in Höhe von 1.395.518,64 Euro offiziell übergeben. Fachlich begleitet wird das Vorhaben durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, erklärte: „Wenn wir Rohstoffe länger im Kreislauf halten, schützen wir Klima und Umwelt. Dafür brauchen wir innovative Technologien und starke Unternehmen, die sie in die Praxis bringen. Dieses Projekt zeigt, wie der Strukturwandel im Rheinischen Revier konkret gelingt: Es stärkt Wirtschaft und Unternehmen vor Ort und treibt Kreislaufwirtschaft und klimaneutrales Wirtschaften im Sinne der Green Economy in Nordrhein-Westfalen voran.“

Weitere Informationen zum Projekt und Use-Case Bewerbung für 2027: www.zukunftsstoff.de

Mehr Informationen im Maßnahmennavigator

Pressemitteilung der Stadt Düren


Newsletter Umweltwirtschaft NRW

Nachhaltiges Wirtschaften, umweltfreundliche Produkte und Produktionsweisen – klingt interessant? Im Newsletter Umweltwirtschaft NRW berichtet das NRW Umwelt- und Verkehrsministerium regelmäßig über aktuelle Veranstaltungen, Nachrichten und Fördermöglichkeiten rund um das umweltfreundliche Wirtschaften in Nordrhein-Westfalen.

Newsletter Umweltwirtschaft NRW